Ich biete Ihnen meine Unterstützung bei der Antragstellung, einer Höherstufung und dem Widerspruch an. Dabei unterstütze ich Sie tatkräftig und wir erledigen den Schriftverkehr gemeinsam. Auf Wunsch bin ich gerne bei der Begutachtung des sozialmedizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK, MEDICPROOF, SMD) an Ihrer Seite und führe, je nach Wunsch und Bedarf, mit meinem Fachwissen das Gespräch für Sie.


Die Antragstellung


Die Pflegebedürftigkeit kann plötzlich nach einem schweren Ereignis wie einem Unfall oder Schlaganfall entstehen. Häufig ist dies jedoch ein schleichender Prozess, bei dem man regelmäßig auf Hilfe durch andere Personen im Alltag angewiesen ist. Schon hier fängt die Pflegebedürftigkeit an und nicht erst, wenn gar nichts mehr geht. Entscheidend ist auch, ob eine körperliche und / oder geistige Einschränkung den Alltag erschweren. Um Leistungen erhalten zu können, müssen Sie mindestens zwei Jahre innerhalb der vergangenen zehn Jahre in die Pflegekasse eingezahlt haben. Bei der Antragstellung wendet sich die pflegebedürftige Person telefonisch oder schriftlich an die für sie zuständige Pflegekasse und beantragt „Leistungen aus der Pflegeversicherung“. Ist die pflegebedürftige Person dazu nicht in der Lage, kann auch ein Bevollmächtigter oder Betreuer den Antrag für den Pflegebedürftigen stellen. In diesem Fall muss eine Kopie der Vollmacht oder des Betreuerausweises beigelegt werden. Die Pflegekasse ist der zuständigen Krankenkassen zugeordnet, d. h. Sie können die gleichen Kontaktdaten nutzen. Ihre Pflegekasse schickt Ihnen ein Antragsformular per Post nach Hause. Dieses müssen Sie ausfüllen, unterschreiben und an Ihre Pflegekasse zurückschicken. Jede Pflegekasse hat ihr eigenes Antragsformular. Diese Formulare sind unterschiedlich umfangreich, die wesentlichen Begriffe jedoch immer gleich. Das Ausfüllen des Antrags ist teilweise kompliziert. Oft sind viele Begriffe oder die Arten der Leistungen und die Kombinationsmöglichkeiten unbekannt. Eine weitere Hürde ist die Einschätzung des Pflegebedarfs. Nachdem Sie den Antrag schriftlich eingereicht haben, wird sich ein Gutachter des MDK / SMD (bei gesetzlich Versicherten) oder MEDICPROOF (bei privat Versicherten) ankündigen, um einen Termin zu vereinbaren und den Antragsteller persönlich zu begutachten , also zu prüfen, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt.


Folgende Unterlagen sollten am Begutachtungstermin bereit liegen:

  • aktuelle Berichte von Ärzten und Fachärzten
  • aktuelle Entlassungsberichte von Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen (wenn möglich der letzten 5 Jahre)
  • Schwerbehindertenausweis (wenn vorhanden)
  • aktueller Medikamentenplan
  • Liste der genutzten Hilfsmittel (Brille, Hörgerät, Gehstock, Rollator, Vorlagen etc.)
  • Pflegedokumentation (wenn Sie schon einen ambulanten Pflegedienst haben)
  • eigene Notizen über den Verlauf der Pflege und Schwierigkeiten